Viele verbinden Karate noch immer mit harten Abhärtungstrainings, endlosen Liegestützen oder dem Zerschlagen von Ziegelsteinen.

Keine Sorge – so sieht unser Training nicht aus. 🙂

Diese Bilder stammen vor allem aus Filmen oder aus einer längst vergangenen Zeit. Heute stehen ein gesundes, abwechslungsreiches und altersgerechtes Training sowie die Freude an der Bewegung im Mittelpunkt.

Unsere Karatekas kommen nach einem Arbeitstag oder nach der Schule ins Dojo, um sich sportlich zu betätigen, neue Energie zu tanken und gemeinsam zu trainieren. Deshalb gestalten wir unsere Trainings so, dass sie fordern, motivieren und gleichzeitig Spass machen – unabhängig von Alter, Fitness oder Erfahrungsstand.

Jeder trainiert nach seinen persönlichen Möglichkeiten und entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Grenzen auszuloten gehört dazu – die Freude am Karate und am gemeinsamen Training steht bei uns jedoch immer im Vordergrund.

Das Training folgt einigen Regeln, ist aber eigentlich nicht festgelegt und wird spannend und abwechslungsreich gestaltet.

  • Beginn den Trainings (Zermonie)

    Begonnen wird mit der Begrüssungszeremonie.
    Die Karatekas bilden eine Linie und gehen ins Seiza (Tratitionelle japanische Sitzhaltung), darauf folgt das Mokuso (Kurze Meditation) und Einstimmung aufs Training.

  • Abwechslungsreiches Training für jedes Niveau

    Jedes Training wird auf die Karatekas abgestimmt, die daran teilnehmen.
    So können Anfänger ihre Grundlagen aufbauen und Fortgeschrittene ihre Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln.

    Im Mittelpunkt stehen die drei Säulen des Karate: Kihon (Grundtechniken), Kata und Kumite.
    Die Grundtechniken bilden das Fundament für alle weiteren Inhalte und werden deshalb regelmässig trainiert und verfeinert. Ergänzend dazu fördern abwechslungsreiche Partnerübungen das Verständnis für die Anwendung der Techniken und helfen, diese sicher und wirkungsvoll umzusetzen.

    Unser Ziel ist ein Training, das fordert, motiviert und Freude bereitet. Neben der technischen Entwicklung verbessern wir gleichzeitig die körperliche Fitness, Beweglichkeit, Koordination und Reaktionsfähigkeit – Fähigkeiten, die nicht nur im Karate, sondern auch im Alltag von grossem Nutzen sind.

    Besonders im Kindertraining stehen Spiel, Bewegung und Spass im Mittelpunkt. Spielerische Übungen sorgen für Motivation, stärken das Selbstvertrauen und fördern wichtige motorische Fähigkeiten, ohne dass der Karategedanke dabei verloren geht.

    Jeder Sensei oder Leiter/-in bringt ihre eigene Persönlichkeit und Erfahrung in die Gestaltung des Trainings ein. Gleichzeitig orientieren sich alle Trainings am gemeinsamen Jahresplan, dessen Schwerpunkte jeweils zu Beginn des Jahres festgelegt werden. So entsteht ein abwechslungsreiches und dennoch strukturiertes Trainingsprogramm, das alle Karatekas optimal auf ihrem Weg begleitet.

  • Abschluss (Zermonie)

    Das Training wird mit der Abschlusszeremonie abgeschlossen.
    Die Karatekas bilden eine Linie und gehen ins Seiza (Tratitionelle japanische Sitzhaltung), darauf folgt das Mokuso (Kurze Meditation).
    Nach dem Dojokun (Aufsagen der Dojoregeln) und dem Gruss, ist das Training beendet.

Mehr als nur Training

Nach dem regulären Training bleibt unser Dojo meist noch eine Weile geöffnet. Viele Karatekas nutzen die Gelegenheit, um gemeinsam weiter zu trainieren, Techniken zu vertiefen oder sich auszutauschen.

Denn Karate ist für uns weit mehr als ein „Sport“ – wir sind eine Karatefamilie. Deshalb lassen viele Erwachsene den Trainingsabend gerne gemeinsam ausklingen. Oft treffen wir uns anschliessend im IL Sorriso in Toffen, um etwas zu trinken, zu plaudern und unsere Kontakte auch ausserhalb des Dojos zu pflegen.

Während des Jahres organisieren wir verschiedene Vereinsanlässe für unsere Karatekas – von gemeinsamen Aktivitäten bis hin zu besonderen Trainings und geselligen Events. Zusätzlich bietet der JKS-Verband zahlreiche Kurse, Lehrgänge und Veranstaltungen an, an denen du dein Wissen erweitern und neue Erfahrungen sammeln kannst.

Wer noch mehr erreichen möchte, hat zudem die Möglichkeit, im JKS-Kader mitzumachen und Teil eines motivierten Teams zu werden.

Bei uns stehen nicht nur Technik und Leistung im Mittelpunkt, sondern auch Freundschaft, Respekt und das gemeinsame Mitenander.

Oss!