Wie wird eigentlich Karate unterrichtet?

Bestimmt hat der eine oder andere die folgenden Bilder vor Augen: Kraftübungen bis zum geht nicht mehr, Ziegelsteine zerschlagen, Abhärtungstraining und und und...
Ich kann euch beruhigen, so läufts nicht ab :-)

Früher war es vielleicht so, aber in der heutigen Zeit ist es so, dass die meisten Karatekas berufstätig sind und die Kinder den ganzen Tag in der Schule waren, dies sind nicht mehr die gleichen Voraussetzungen wie zum Beginn des Karate.

Das Training folgt einigen Regeln, ist aber eigentlich nicht festgelegt und wird spannend und abwechslungsreich gestaltet.
Begonnen wird mit der Begrüssungszeremonie. Die Karatekas bilden eine Linie und gehen ins Seiza (Tratitionelle japanische Sitzhaltung), darauf folgt das Mokuso (Kurze Meditation) und einstimmung aufs Training.

 Seiza

Das Training beginnt stets mit 10 bis 15 Minuten Einwärmen, Kraftübungen, Koordinationsübungen und einfachen Techniken.

Eine Stunde lang trainieren wir dann KIHON (Kihon ist die Grundschule) im Karate, hier werden die Grundlagen vermittelt von Stellungen Blocks etc., KATA (Die Kata ist ein vordefinierter Bewegungsablauf), welcher einen Kampf gegen einen imaginären Gegner darstellt und KUMITE (Kumite bedeutet Kampf), hier werden die Techniken mit einem Parter trainiert und angewendetin verschiedenen Formen.

Am Ende des Trainings wird noch etwas gestrecht und gedehnt.
Das Training endet mit der gleichen Zeremonie wie es begonnen hat.

Nach dem regulären Training bleibt das Dojo in der Regel noch eine gewisse Zeit offen, da meist noch jemand privat weitertrainiert.

Im Karate sind wir eine grosse Familie, aus diesem Grund gehen wir Erwachsenen meistens noch ins IL Sorriso in Toffen um etwas zusammen zu trinken und zu reden.

Übers Jahr hinweg finden diverse Veranstaltungen statt welche wir besuchen oder organisieren, alle Karatekas die Zeit und Lust haben nehmen daran teil.

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